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Auf- und Abwertung einer Währung

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Wechselkurse wirken sich auf sechs Arten auf Sie aus. Die Auswirkungen eines starken gegenüber einem schwachen Dollar auf Lebensmittel, Gas, Kredite, Investitionen und Reisen. Steigt der Leitzins in einem Land mit guter Bonität wirkt sich das auf den Währungskurs aus. Die Währung wird steigt im Wechselkurs.

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Ein starker Dollar macht Importe billiger. Das reduziert die Inflation und senkt die Lebenshaltungskosten. Es erlaubt Ihnen, mehr zu kaufen.

Sie könnten mehr sparen, ohne Ihre Lebensqualität zu beeinträchtigen. Ein schwacher Dollar führt zu höheren Importpreisen. Es verursacht auch Inflation.

Das erodiert Ihre Kaufkraft im Laufe der Zeit. Wenn der Dollar gegenüber anderen Währungen an Wert gewinnt, fallen die Gaspreise. Mehr als 70 Prozent des Gaspreises hängen von den Ölpreisen ab. Alle Ölverträge werden in US-Dollar verkauft. Wenn der Dollar gegenüber dem Euro und anderen Währungen steigt, steigt auch der Riyal. Das macht Saudi-Arabiens Importe billiger. Es erhält immer noch den gleichen Wert von seinen Importen.

Wenn der Dollar schwächer wird, steigen die Gaspreise. Ein starker Dollar ist nicht gut für das US-Geschäft. Das ist, weil es bedeutet, dass sie weniger exportieren können. Ein starker Dollar verteuert seine Produkte gegenüber ausländischen Produkten. Im Laufe der Zeit verlangsamt dies das Wirtschaftswachstum. Es veranlasst Unternehmen auch, Stellen im Ausland auszulagern. Das ist, weil ausländische Arbeiter weniger kosten, weil sie in schwächeren Währungen bezahlt werden.

Ein starker Dollar schadet sogar Unternehmen, die nicht exportieren. Das ist, weil sie jetzt mit billigeren Importen konkurrieren.

Der US-Hersteller muss die Preise senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das bedeutet weniger Rentabilität. Aus diesen Gründen verlangsamt ein starker Dollar das Wirtschaftswachstum. Es führt auch zu weniger Arbeitsplätzen für amerikanische Arbeiter. Sie tun das, damit ihre Exporteure Geschäfte mit Amerika machen können.

Für das Verständnis des Finanzmarktes ist es elementar, das Zustandekommen von Wechselkursen zu verstehen und einschätzen zu können. Kaum ein anderer Faktor wirkt sich volkswirtschaftlich stärker aus. Doch nicht immer kommen selbst frei konvertierbare Wechselkurse nur durch realwirtschaftliche Grundlagen zustande.

Wechselkurse sind prinzipiell einfach nur der Preis einer Währung , der in einer anderen Währung ausgedrückt wird. Dadurch bildet ein Wechselkurs gleichzeitig den Wert zweier Währungen ab. Der Preis wird auf dem globalen Devisenmarkt festgelegt und ist somit ein Ergebnis von Angebot und Nachfrage.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Faktoren, die auf einen Wechselkurs wirken. Die beiden Extreme sind, dass sich der Preis der Währung frei bilden kann oder von einer Notenbank festgelegt wird lange Zeit war eine Bindung an Leitwährungen häufig.

Auch heute noch gibt es verschiedene Staaten, die ihre Währung an den US-Dollar, den Euro oder andere Währungen beispielsweise die des Nachbarlandes koppeln. Auch die Währungsunion stellte einen Fall der Wechselkursbindung dar. Flexible Wechselkurssysteme ermöglichen hingegen eine autonome Geldpolitik. Zentralbanken können über die Zinspolitik Einfluss auf die Konjunktur ausüben und flexible Kurse verhindern importierte Inflation. Zudem erschweren sie Spekulationen deutlich und können zu einer optimalen Allokation führen.

Nachteil kann eine starke Volatilität sein. Erzielt ein Staat Exportüberschüsse , steigt auch der Bedarf und somit die Nachfrage und der Kurs nach dieser Währung. Die exportierenden Unternehmen werden nämlich entweder in ihrer eigenen Währung bezahlt oder tauschen Fremddevisen am Währungsmarkt in ihre eigene Währung um.

Dies wird auch als Aufwertung bezeichnet. Den gleichen Effekt haben auch hohe Investitionen aus dem Ausland, da auf diese Weise die Nachfrage nach der Landeswährung steigt. In den Importländern wird hingegen die Fremdwährung knapp. Vor allem Leitwährungen , die international für den Handel genutzt werden, profitieren von diesem Prinzip.

Sie müssen verfügbar sein, was eine vergleichsweise hohe Nachfrage sichert. Zudem können die Notenbanken dadurch profitieren, dass sie mehr Geld verleihen, auch mehr Zinsen einnehmen. Die Zinsen der Zentralbank spiegeln im Optimalfall die gesamtwirtschaftliche Situation des Landes wieder. Eine Überhitzung kann bei hohem Wachstum dadurch verhindert werden, dass der L eitzins erhöht wird. Andererseits ist es genauso möglich, durch niedrige Zinsen eine Deflation zu vermeiden oder abzuschwächen und so ein Wachstum der Wirtschaft zu begünstigen.

Theoretisch ist es auf diese Art möglich, dass sich hohe Zinsen und eine hohe Inflationsrate bei einer Geldanlage ausgleichen würden. In der Realität ist dies jedoch nur selten der Fall. Dies liegt zum einen daran, dass sich Wirtschaftssystem nur sehr selten in einem optimalen Gleichgewicht befinden, zum anderen sind Währungskurse häufig unterschiedlichen Spekulationen ausgesetzt.

Grundsätzlich führen hohe Zinsen allerdings in der Regel dazu, dass Investoren sich Geld leihen. Auf diese Weise kann die Nachfrage steigen und somit auch die Währung aufwerten. Allerdings wird dieser Effekt normalerweise durch die Inflation abgeschwächt. Eine problematische Entwicklung für die Wirtschaft des Staates kann allerdings sein, wenn die hohen Zinsen die Inflation überflügeln. Auf diese Weise kann es zu einer enormen Verteuerung der Waren kommen, was sich exportschädigend auswirkt, zum Arbeitsplatzverlust führt und die Wirtschaft mittelfristig schädigen kann.

Auch die Warenpreise spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Wechselkurses. Sind Waren in einem bestimmten Land deutlich günstiger als anderswo, lohnt es sich, sie dort zu erwerben und in einem anderen Land teurer zu verkaufen. Zum Erwerb der Waren wird allerdings Landeswährung benötigt, wodurch die Nachfrage steigt.

Die Währung wird teurer und auch die Warenpreise gleichen sich an. Währungsänderungen können auch durch Spekulanten ausgelöst werden. Als Ursache hierfür gilt jedoch auch ein massiver Vertrauensverlust des EWS, als die dänischen Wähler den Vertrag von Maastricht mehrheitlich ablehnten und damit auch eine Zustimmung der französischen Wähler unwahrscheinlicher wurde.

Zudem galt das britische Pfund als stark überbewertet. Soros bemerkte dies und wettete öffentlich gegen das Pfund. Zudem ist es auch möglich, über Anleihen deutlichen Einfluss auf die Währungskurse auszuüben.

Staatsanleihen werden grundsätzlich in der landeseigenen Währung ausgestellt, wodurch die Nachfrage erhöht wird und die Währung an Wert gewinnt.

Aufwertung einer Währung

Man kann daher nicht generell sagen, dass eine Aufwertung der Währung immer gut oder schlecht ist.

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