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23 deutsche Robo-Advisor im Test

Schon gewusst?.

Die Rendite (englisch yield) ist im Finanzwesen der in Prozent eines Bezugswerts ausgedrückte Effektivzins, den ein Anleger bei Finanzprodukten oder ein . In Zeiten historisch niedriger Zinsen sehen sich viele Anleger gezwungen auf risikoreichere Anlagen, wie beispielsweise Aktien, auszuweichen, um überhaupt noch etwas Rendite zu erwirtschaften.

Fondsbuchhaltung

Der Finanzwesir mixt ETF-Cocktails für die beste Rendite. Was passiert eigentlich mit der Rendite, wenn man in seinem Depot verschiedene ETFs zusammen mixt?

In dem Fall kann man seine Entnahme ganz bequem erhöhen. In den meisten statistischen Fällen hat man viel zu viel Geld angespart und geht später in die Finanzielle Freiheit als nötig. Bargeld hilft in schwachen Marktphasen allerdings erstaunlich wenig — darauf sollte man sich also eher nicht verlassen. In den meisten Drawdowns ist die Bargeldserve zu klein und wird aufgebraucht. Hier der Link zum Artikel: In den Simulationen zur Überlebenswahrscheinlichkeit von Portfolios sind Kursverdoppelungen ja bereits mit enthalten.

Macht man etwa mit den Daten der Trinity-Studie einen Backtest und erhöht nach einer Kursverdoppelung die Entnahme, erhöht sich die Anzahl der Fehlschläge. Im Endeffekt erhöht man damit also die Entnahmehöhe Spitze des Dreiecks , senkt aber gleichzeitig die Bankrott-Sicherheit.

Natürlich sollte man damit rechnen, dass ein noch schlimmeres Szenario eintritt, als in der Trinity-Study berücksichtigt ist. Wenn man die Erhöhung nur für leicht reduzierbare Ausgaben verwendet, ist man da aber auf der sicheren Seite.

Ja, entweder du erhöhst die Ausfallwahrscheinlichkeit oder musst eben mit einer niedrigeren initialen Entnahme starten, um wieder bei der gleichen Ausfallwahrscheinlichkeit zu landen.

In der Zukunft kann es durchaus mal zu einem Szenario kommen, das alles bisher dagewesene übertrifft, etwa einen mehrere Jahrzehnte andauernden Drawdown oder ein verrücktes Black-Swan-Event. Immerhin reagiert sie ja etwas dynamischer auf unterschiedliche Marktbewertungen. Trotzdem muss man sich am Ende bewusst werden, dass es die Non-Plus-Ultra-Strategie einfach nicht gibt.

Es gibt kein magisches Verfahren, mit dem man das Dreieck zu einem Kreis machen kann. Für mich persönlich wäre der Nutzen eher fraglich: Ich muss länger arbeiten gehen und mehr ansparen, damit ich mir die niedrigere initiale Entnahme leisten kann. Dafür habe ich dann eine höhere Chance, meine Entnahmen in den Folgejahren erhöhen zu können — Geld , dass ich für die Erfüllung meiner Bedürfnisse vielleicht gar nicht unbedingt brauche.

Ich persönlich würde da lieber mit einer höheren initialen Entnahme starten und dafür meine Entnahmen in guten Börsenjahren nicht erhöhen aber vielleicht in schlechten Börsenjahren reduzieren! Die initiale Entnahme ändert sich bei mir gar nicht.

Man kann ja weiterhin mit z. Erst wenn man das Budget wegen eines stark gestiegenen Portfolios erhöht, würde man auf die niedrigere Entnahmequote umsteigen, um mehr Sicherheit gewinnen. Beispiel Inflation mal ignoriert: Ich würde eher sagen, erst bei einem noch höheren Meilenstein, z. Dort bleibe ich mindestens, bis ich 2 Mio habe — das Budget wäre dann 60k. Die 40k wären als unterste Grenze aber immer gültig.

Gleich ist, dass man seine Entnahmen erhöht, wenn das Portfolio wächst. Da das Grundprinzip aber ähnlich ist der absolute Entnahmebetrag wird an die Entwicklung des Portfolios nach oben gekoppelt , bleiben die Vorteile und die Risken genau die gleichen wie bei Retire-again-and-again, eben nur entsprechend abgeschwächt.

Interessanterweise zeigen Untersuchungen, dass es im Alter durchaus Sinn machen kann, den Aktienanteil nicht zu reduzieren oder sogar zu erhöhen. Zumindest aus statistisch-mathematischer Sicht. Aber auch hier sind natürlich die vielen persönlichen Faktoren wieder unberücksichtigt. Die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie legen ja nahe, sein gesamtes Vermögen als ein einzelnes Ganzes zu betrachten. Das Risiko eines Portfolios bestimmt man durch das Verhältnis zwischen Aktien und Tagesgeld — und nicht durch die Zinsen auf das Tagesgeld.

Am besten soll man ja sogar sein Humankapital also den Wert zukünftiger Arbeitsleistungen als Portfoliokomponente betrachten. Eine künstliche Aufteilung hat also vielleicht einen psychologischen Wert, aus finanzmathematischer Sicht macht sie aber keinen Sinn.

Für mich sind es nun noch 3. Natürlich möchte man am Anfang gerne mehr entnehmen, wenn man noch jung genug ist was zu erleben, wenn man erst 80 ist hat man andere Prioritäten, ich stelle mit zunehmendem Alter jedoch fest, da wächst man rein, es ängstigt mich nicht. Vor allem der Zeithorizont ist ein ganz anderer und auch die Risiken. In deiner oder Alexanders Situation kann man wahrscheinlich etwas entspannter an die Sache herangehen. Interessanter Beitrag, bin auf die weiteren Folgen gespannt.

Ich bin auch der Meinung, dass man die Rendite geometrisch mitteln muss. Dann habe ich noch die Inflationsrate in Deutschland Quelle: Steuern sind da noch nicht einmal berücksichtigt.

Die eigenen Kosten zu senken. Aber das hat Oli ja schon perfektioniert viel besser als ich. Die Aussage zum magischen Dreieck ist voll zutreffend, alles ist nicht gleichzeitig zu haben. Ich tus trotzdem, wie viele anderen.

Und die Wahrscheinlichkeit, das all diese Fimen zusammen plötzlich schlecht wirtschaften mag geringer sein als das die Gesellschaft i-phones plötzlich weniger cool findet. Ein bezahlbarer ETF der alle börsenotierten Firmen ab 1 Milliarde Umsatz gleichgewichtet ist mir aber noch nicht untergekommen.

Die Kurse entstehen durch Angebot und Nachfrage und sind Marktschwankungen unterworfen, die mit dem Ertrag der Firma nicht immer gekoppelt sind. Der Ertrag macht weniger Bocksprünge als der Kurs. Bei klassischen Dividendenaktien richtet sich die Dividende nach dem Ertrag und einzelne Spitzen nach unten werden teilweise durch Entnahme von der Substanz ausgebügelt.

Dividendendepots haben also einen etwas stabileren Ertrag. Bezüglich der Bankrottsicherheit sollten schon einige Titel aus verschiedenen Ländern und Branchen drin sein, da es einzelne Fälle gibt, wie Eon und RWE, wo lang stabile Dividendentitel auch abstürzen. Wer aber noch Chemie z. Weil diese Werte nicht die Tenbagger sind, mag die Gesamtrendite auf Kosten der Konstanz und Sicherheit etwas kleiner sein.

Ein anderer Aspekt ist auch, mit welchem Lebensalter man plant unendlich, , 90, das der Eltern? Wer Kinder hat, kann auch einen privaten Generationenvertrag machen. Wenn alles gut geht, erben sie nicht unerheblich. Wenn sich mehrere Faktoren addieren die Märkte laufen schlecht und man wird steinalt , liegt man ihnen ggf. Halte ich für fair. Meine Eltern haben ihren Kindern auch was zum Erwerb einer Immobilie zugeschossen, weil die dann am meisten Sinn macht, wenn man kleine Kinder hat.

Als Gegenleistung habsen sie sich gesichert, für den Fall einer langen und schwere Pflegebedürftigkeit vom Einkommen der Kinder unterstützt zu werden. Vorsicht, ich habe hier nur einen Jahreszeitraum herausgegriffen — quasi wahllos. Entnahmeraten sind nicht einfach nur die Differenz aus Durchschnittsrendite und Inflation, eben weil das so wichtige Sequenz-Risiko dabei unberücksichtigt bleibt.

Kommer spricht von sogar inflationsbereinigten! Machen wir genauso, wieso auf die deutsche Rentenversicherung setzen und dabei viel staatlicher Willkür ausgesetzt sein, wenn man das mit seinen Kindern wesentlich effizienter und entspannter tun kann? Das klingt ja interessant! Finanzielle Freiheit will sorgfältig geplant, ja fast schon visualisiert werden.

Umso wichtiger ist es mE sich auch mit der Entnahmephase zu beschäftigen. Da bin ich sehr gespannt, da zum Einen Deine Beiträge gut ausgearbeitet sind und zum Anderen, weil ich keine Entnahmestrategie habe. Ich beabsichtige nichts zu entnehmen und rein von den Dividenden zu leben. Aber vielleicht bieten sich Erkenntnisse, zwei Jahre früher mit dem Arbeiten aufzuhören? Es kommt darauf an, was man will. Wer ab 67 ein kleines stressfreies Zusatzeinkommen wünscht und gerne was an die Kinder weiter gibt, für den bietet sich die Dividendenstrategie an.

Hi Oliver, im Prinzip hast du da recht. Ich schaffe es allerdings nicht mehr zur finanziellen Freiheit altersbedingt. Ich habe es aber immerhin geschafft, meinen geplanten Renteneintritt von 67 auf 63 vorzuziehen und zwischenzeitlich die Wochenarbeitszeit auf 37 Stunden zu kürzen. Der nächste Schritt wird die 35 Wochenstunde sein. Da ich keine Kinder habe, überlege ich, das Geld einer Stiftung zu vermachen, falls noch etwas übrig ist.

Sollte ich ein Pflegfall werden, wird auch die Grundsubstanz angegriffen. Hi Alexander, das hört sich vernünftig an. Für etwaige Pflegeaufwendungen im Alter etwas auf der hohen Kante zu lassen, ist nicht verkehrt. Warum gerade diese 3? Eben, weil sie sich in der Vergangenheit nicht voellig gleich korreliert entwickelt haben, d. Und zwar dynamisch, d.

Eine sehr gute Grundlage bildet die Arbeit von Corinne Haeller: Oft erscheinen diese Strategien mit mehreren Portfolio-Teilen ausgefeilter als sie sind. Um dein Beispiel mal ein bisschen aufzurollen: Jetzt kommen wir zu dem von dir beschriebenen Entnahmeverfahren.

Wenn der Aktienmarkt gut läuft, füllen wir den Cash-Puffer auf d. Klingt sehr ausgefeilt, ist aber bei genauerer Betrachtung nichts anderes als handelsübliches Portfolio-Rebalancing. Nagut, so ganz handelsüblich ist das Rebalancing in deinem Beispiel nicht. Da stellt sich die Frage: Ist das auch so gewünscht? Oder die Aktienquote reduziert sich schleichend, wenn das Vermögen mit der Zeit verbraucht wird.

Mit verschiedenen Töpfen zu arbeiten macht aus psychologischer Sicht Sinn — und ich bin da keine Ausnahme. Zusammengefasst könnte meine Meinung also in etwa so lauten: Cash-Töpfe — ja gerne, besonders zur Beruhigung der Nerven. Aber als Heilmittel gegen Sequence-of-Returns-Risiko und Bankrottwahrscheinlichkeit helfen sie auch nicht. Dazu passt auch noch was ich über Cash-Puffer hier geschrieben habe zweiter Absatz: Hallo Oliver, ich bin in dem Alter, wo eine Entnahmestrategie wirken sollte.

Ich halte aber nicht viel von einem Entnahmeplan. Warum sollte ich mir jeden Monat Geld entnehmen, was ich dann eventuell gar nicht benötige.

Da lasse ich das Geld lieber angelegt. Wenn ich zusätzlich zu meiner kleinen Rente Geld benötige, werden eben Fondsanteile verkauft.

Bisher ist das nur zum Kauf eines neuen Autos geschehen. Das ich eine kleine Rente habe, kannst Du daraus ersehen, dass ich derzeit und für die nächsten 3 Jahre eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe. Eure Überlegungen halte ich für meinen Teil für wenig sinnvoll. Mattoc hat es ja schon gesagt: Wir brauchen also irgendeine Art von Entnahme, ansonsten haben wir keinerlei Einkommen so ist es zumindest geplant — sofern wir nicht doch noch nebenbei ein bisschen was verdienen.

Wenn du das Geld aus deinem Vermögen gar nicht benötigst, dann brauchst du es natürlich auch nicht entnehmen — gut für dich!

Hallo Altsachse, wenn ich das übergeordnete Thema in diesem Blog richtig verstehe, geht es darum, zunächst und möglichst schnell einen ausreichenden Kapitalstock anzusparen und das Geld,an der Börse anzulegen, um dann möglichst früh, also nicht unbedingt erst im Rentenalter, auch von diesem Kapitalstock zu leben. Dass das auf deine Situation nicht unbedingt passt, stimmt, denn du bist bereits im Rentenalter und mit deiner Rente zufrieden.

Für viele jüngere Leser ist das Thema dennoch sehr interessant. Und ein Teil dieses übergeordneten Themas ist dann eben auch ein Entnahmeplan. Hallo Mattoc, dass ich mit meiner Rente zufrieden bin, ist nicht richtig. Wie Du leicht erkennen kannst, habe ich früher in der DDR gelebt. Meine Erfahrungen zu Eurem Thema möchte ich gern noch zum Besten geben. Da die FZR von staatlicher Seite stark beworben wurde, habe ich mir die Sache einmal genauer angesehen. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, so alt kann ich garnicht werden, als dass ich von der FZR einen Nutzen haben könnte.

Also bin ich da nicht beigetreten, und habe mein Geld lieber aufs Sparbuch getragen. Alternativen wie Fondssparen gab es nicht. Dann kam die Einheit Deutschlands. Meine Einzahlungen wurden mit dem Faktor 0,5 abgewertet. Es ist zu sehen, dass derartige Planungen nicht immer aufgehen. Es zeigt wie wichtig es ist, breit diversifiziert zu sein. Je stärker man sein Risiko streut, desto weniger können einen nachteilige Entwicklungen in einem einzelnen Investment-Kategorie treffen.

Wer sein Geld beispielsweise Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Ich hätte in deiner Situation wohl auch zum Sparbuch gegriffen, schon deshalb, weil ich mein Vermögen lieber selbst verwalte, statt es Versicherungen oder Riester-Verträgen mit ihren ganzen einschränkenden Bedingungen anzuvertrauen.

Das Risiko genau einschätzen zu können, ist auch oftmals schwierig, gerade beim politischen Risiko. Welche Investments werden tendenziell eher staatlich gefördert, welche weniger? Worauf hat der Staat leichter Zugriff z.

Wenn man beispielsweise mit 50 Jahren Dann hat man mit 67 Jahren die gesetzliche Notrente und Damit sollte man dann irgendwie zurecht kommen,.

Hast Du da viell. In D sind groessere Depotumschichtungen steuerlich tabu. Es kommt auf den Entnahme-Pfad an! Sehen wir uns die Rechnung ab Okt. BruttoEntnahme 15k jew Dez. Da nicht bekannt ist, ob nach geplantem Entnahme-Start direkt eine Abwaertssequenz einsetzt, ist ein Tagesgeldpuffer in Hoehe von Jahresverbraeuchen hier mit 4 gerechnet sinnvoll.

Mattocs Aussage ist richtig, wenn man sie noch etwas ergänzt: Allerdings darf man hier höhere Rendite nicht mit einer höheren möglichen Entnahme gleichsetzen. Da bei einem reinen ETF-Depot auch die Volatilität höher ist, kann die Bankrottwahrscheinlichkeit bei gleichen Entnahmeraten durchaus gleich oder je nach Szenario sogar höher sein.

Stimmt, vielleicht spezifizieren wir also: Wir starten mit einem Cash-Puffer von Jahren, also ca. Kann man so machen und es gibt einige Experten, die für eine hohe Aktienquote im Alter plädieren. Ich persönlich könnte mit einem Tagesgeldpuffer bzw. Ohne versicherungspflichtige Tätigkeit zahlt man ca.

Familienversicherung geht auch nur wenn die persönlichen Kapitalerträge unter Euro im Jahr liegen. Hallo Totti, das Thema Krankenkasse scheint mir auch sehr wichtig, ich verstehe es aber leider nicht: Unklar ist mir auch: Und zahlt dann die gesetzliche Rentenversicherung den Arbeitgeberanteil der Versicherung?

Überhaupt ist mir unklar, was noch an Kosten alles anfällt, wenn man aus Kapitaleinkommen leben möchte. Mein Verständnis ist bisher: Die Rentenversicherung dürfte man ja wohl beitragsfrei stellen können, und die Sozialversicherung fällt n. Kennt dazu jemand vielleicht eine verständliche Darstellung? Ich habe schon öfter mal nach sowas gesucht, finde aber immer nur Darstellungen von Einzelaspekten in Foren oder auf den Homepages der Versicherer.

Hier hat der Privatier eine Aufstellung zur KV gemacht: Die wichtigsten Informationen dazu gibt es bei Finanztip: Ich habe für mich für 2 passive Säulen entschieden. Meine verschiedenen Geschäftsmodelle im Internet und meine Investments, welche vollständig auf Cashflow ausgerichtet sind. Beide Elemente haben wieder viele Unterlemente. Generell ist mein Plan und der funktioniert zumindest bisher sehr gut , nur bei Bedarf Geld aus meinen Investments zu entnehmen, was bis heute noch nie vorgekommen ist und vermutlich und hoffentlich nie passiert.

Bevor man sich über die optimale Entnahmestrategie Gedanken macht, sollte man sich Gedanken über die für die Entnahmephase optimale Anlagestrategie machen.

Dafür ist es optimal, wenn man nicht die Vola sondern den MDD minimiert Bankrottsicherheit und die durchschnittliche Rendite maximiert hohe Entnahmen.

Jahrhundert im Westen zwei Mal im Osten drei Mal, so gut wie möglich gerüstet zu sein. Der Vergleich von aktuell berechenbaren Renditen gesetzlicher und privater Altersvorsorge hat über Jahrzehnte kaum Bedeutung. Von Interesse wäre dann noch, wie man die Entnahmestrategie und den späteren Rentenbeginn optimiert. Warum nicht gleich Aktien — damit ist man dann auch gegen Währungsturbulenzen nicht aber gegen galoppierende Inflation abgesichert.

Auch Finanzkatastrophen beschädigen solide Unternehmen mit solider Bilanz mittelfristig kaum bzw. Daher halte ich ein Portfolio aus soliden Qualitätsaktien für sehr krisensicher und sehe das als Basis der Entnahmephase an.

Aber Achtung mit Korrelation: Korrelationen sind oft unstabil: In einer Krise gehen die meisten Preiskorrelationen von Assets auf 1, und die üblicherweise zu den anderen Assets antikorrelierten Assets sind auch nichts, was ich im Portfolio haben will: Bundesanleihen werfen nix ab und Gold ist hoch volatil. Ich glaube daher, dass ein Ansatz über Korrelationen nicht hilft — oder kennst Du einen Ansatz, Assets zu finden, die auch in Krisensituationen unkorreliert bleiben?

Wenn man das als Versicherung sieht, steht das Thema Rendite eben nicht im Mittelpunkt, sondern die Absicherung. Wenn sich so etwas änliches wie ff ereignet, siehst du mit einem Aktien only Depot aber sehr lange sehr alt aus. Und es gibt nach meiner Erfahrung etliche interessante Anlageklassen mit sehr interessanten Korrelationseigenschaften. Aktien korrelieren, da die durch den überwiegenden Immobilienbesitz ein unterschiedliches Ertragsprofil aufweisen. Bin seit fast 20 Jahren sehr zufrieden mit meinem unter diesen 3 Anlageklassen etwa gleichgewichteten Depot, das in den beiden letzten Crashs ein stark vermindertes MDD hatte und tolle Chancen zum opportunistic Rebalancing geboten hat, die ich natürlich genutzt habe.

Ich plane während der Entnahmephase auch nix daran zu ändern, da ich über die gesamte bisherige Haltezeit ausnahmslos immer ausreichend Einzelwerte im Depot hatte, die ich mit deutlichem Kursgewinn hätte verkaufen können und das zum Rebalancing dann auch reilweise getan habe.

Ist allerdings nicht ganz einfach, die Richtigen zu finden. Des weiteren erhoffe ich mir, dass die MFFs und ARFs bei sich anbahnenden katastrophalen Währungskrisen, -schnitten oder Hyperinflation, wie im letzten Jahrhundert im Westen 2 mal und im Osten 3 mal vorgekommen, blitzschnell adequat reagieren und das Schlimmste verhindern.

Danke jedenfalls für Deine Hinweise. Ich schrieb ja auch, dass Aktien kein Mittel gegen Inflation sind ich bin aber auch sehr überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren keine nennenswerte Inflation oder hohe Zinsen sehen werden, wenn nicht das komplette Finanzsystem vorher zusammenbricht und neu gestartet werden muss.

Ich habe mich mit Managed Futures Fonds noch nicht beschäftigt, werde mich aber mal darüber schlau machen. Denn ich glaube, dass die Rahmenbedingungen, unter denen Fonds-Manager in KAGn arbeiten, überwiegend keine langfristig gute Performance ermöglichen.

Auch sehe ich keinen Vorteil von Fonds ggü. Aurelius oder Blue Cap. Wesentlich ist ja auch gar nicht so sehr die Preiskorrelation — was man braucht, sind stabile Cashflows, auch in einer Krise.

Immobilien können ein Ansatz sein, ich bin mir aber unsicher, ob in Deutschland Immobilien ein krisensicheres Investment sind, da man als Vermieter im Zweifel nicht zahlende Vermieter gar nicht los wird kann und negativen Cashflow hat. Aber auch hier würde ich wegen der mangelnden Transparenz von Fonds lieber auf Immobiliengesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften mit Immobilienschwerpunkt setzen z.

Dass Du mit Deinem Ansatz gut über die letzten Krisen gekommen bist, ist natürlich wirklich super. Jeder muss halt seinen Ansatz finden, und viele Wege führen zum Ziel ich fand es für mich z. Ich dachte immer, dass Valueinvestoren so vorgehen. Errechne einen Inneren Wert 2. Gib eine Sicherheitsmarge drauf, weil man den Inneren Wert mit Annahmen nur ungefähr abschätzt 3.

Ist der Kurs unterhalb des Inneren Wertes abzgl. Sichrheitsmarge kauft man 4. Ist der Innere Wert erreicht verkauft man. Was ich auch nicht verstehe ist die Aussage, dass Warren Buffett nicht verkauft.

So eine Art buy and hold forever. Das sieht praktisch nämlich ganz anders aus siehe hier: Diese schichten häufiger um als Buffett. Die Verkäufe sind also wahrscheinlich nicht von Buffett durchgeführt. Ich versuche folgende Strategie anzuwenden: Erst dann verkaufen, wenn ich das Geld in eine bessere Anlage stecken kann. Das kann eine andere niedriger bewertete Aktie sein — oder auch ein Anleihe oder Tagesgeld, je nachdem.

Aber angenommen, eine meiner Aktien steigt bis zu dieser Bewertung: Denke dies hier ist die wahrscheinlich eines der schwierigsten Verkaufsabsichten und ist sehr arbeitsintensiv. Das Ziel ist es ja vom Markt und der Masse unentdeckte bzw. Danach heisst es kaufen, liegenlassen und abwarten. Jetzt sollte der Besitzer dieser Anlage versuchen, die Stimmungslage von Mr. Am deutlichsten hat man die Laune von Mr. Da wurde nach wie verrückt nach einem sicheren Hafen gesucht, starkes GEschäftsmodell, sichere Zukunft, hoheh Dividende, weltweite Distribution usw, sodass die Werte ziemlich angestiegen sind.

Dadurch wurde aber auch die Laune von Mr. Market ziemlich in die Höhe gehoben. Bei einigen Werten wurden die Erwartungen dermassen hochgeschraubt, dass dies ja fast unmöglich war diese zu Erfüllen. Somit war die Risiko die Erwartungen nicht zu erfüllen höher als zu übertreffen. Bei Google gabs vor den Zahlen massive Insidervrkäufe, aber Mr.

Bei Starbucks gab es auch vorher massive Insiderverkäufe bevor es dann abgestürzt ist. Natürlich sind das Top Unternehmen und werden in Zukunft wahrscheinlich mehr Wert sein wie heute, aber Leider wächst auch ein Baum nicht immer stetig in den Himmel, sondern muss immer wieder gestutzt werden. Der Innere Wert schwankt täglich? Ich dachte immer, dass nur die Kurse an der Börse täglich schwanken. Der Innere Wert sich aber nur ändert, wenn man diesen mit anderen Parameter errechnet.

Wenn die Fondsmanager ständig ihre Positionen ändern, dann hätten die ja eine andere Strategie als Buffett selbst. Wäre das nicht schrecklich für Berkshire Hathaway, wenn diese tatsächlich dann das Ruder übernehmen würden? Der innere Wert für mich schwankt, da sich das Zinsniveau ständig ändert.

Man braucht eben einen Zins, um die Gewinne abzuzinsen. Das hat dann aber nichts mit dem einzelnem Unternehmen zu tu. Vor allen Dingen, weil ich auch kaum vom Markt erwartete Wachstumswerte kaufe. Damit kann man eine lange Aufwärtsbewegung doch gerne mal noch mitnehmen, aber verkauft schon sehr nah dem dem Preis, an dem man sowieso verkaufen wollte.

Ist natürlich um Grunde eine Spielerei, aber ich finde, keine wirklich Risikoreiche. Bei einem Aufwärtstrend lohnt es sich aber nicht selten. Stopps sind unbrauchbar für Value-Investoren, weil sie sich Stopps auf Aktienkurse beziehen und nicht auf Unternehmenswerte.

Verbilligen oder Verluste begrenzen? Das Problem was aber mit der Zeit auftritt ist, dass die jeweiligen einzelnen Aktien auch irgendwie am Gesamtmarkt gekoppelt sind. Die einen mehr relative starke Aktien und die anderen weniger. Dividenden geschaffen hat, dass er eigentlich permanent investieren kann. Das Thema Steuern habe ich in der Tat etwas ausgeblendet, das sollte man tatsächlich mit betrachten. Nochmal zu der These, dass man eine Aktie verkaufen sollte, wenn sie ihren fairen Wert erreicht: Vorrausgesetzt natürlich, ich habe ansonsten genügend diversifiziert, ansonsten würde ich wohl eher beide kaufen.

Dass das erreichen des inneren Wertes keine Basis für einen Verkauf darstellt, sehe ich eigentlich nicht so. So eine Aktie halte ich nur, wenn ich keine besseren Alternativen finde.

Klar profitiert man auch bei einem fair bewerteten Unternehmen weiterhin von den Erträgen. Aber wenn ich diesen Unternehmensanteil gegen einen anderen tauschen kann, bei dem ich doppelte Erträge bei ähnlichen Risiken bekomme, dann sehe ich keinen Grund, nicht umzuschichten.

Nochmal ein Gedanke zum KGV: Er hat aber gesehen, dass gerade Don Keough den Vorstandsvorsitz übernommen hatte. Buffett kannte ihn schon lange und hatte eine hohe Meinung von ihm. Letztendlich bestimmt sich der Wert einer Aktie aus dem abgezinsten Wert aller zukünftigen Cashflows.

Ein KGV hat m. Das muss man dann aber genauer hinterfragen…. Zum Friday Small Cap Check: Es freut mich, dass meistens jemand anfängt zu maulen, wenn es mal wieder keinen gibt ; Das gibt mir etwas Ansporn, das weiterzuführen. Leider schaffe ichs momentan nicht immer…. Wie einige geschrieben haben fehlt mir hier das Aspekt der Steuern. Auch Buffett hat immer gesagt, dass er bei Transaktionen auch auf Steuerliche Aspekte rücksicht nimmt. Beim verkauf werden mir aber 26,3 Geld Einheiten abgezogen.

Ich habe in dem Moment nur ,7 Geldeinheiten um sie in einem anderen Unternehmen zu Investieren. Natürlich kann es Sinnvoll sein zu verkaufen wenn ich ebent auch mit den geringeren Geldeinheiten woanders absolut mehr Rausholen kann, aber nur eine relatib höhere also Prozentual bessere Rendite rechtfertigt das nicht.

Mal eine andere Frage, die jetzt nichts mit Verkaufen zu tun hat, sondern mit Kaufen. Das ist doch etwas ganz anderes. Das ist keine Absicherung sondern schon eine klare Verkaufsabsicht.

Diese letzte Vorteilnahme wiederspricht doch nicht dem Gesamtkonzept das ich eigentlich verfolgte. Es ist meiner Meinung nach nur weniger dogmatisch und lohnt sich wahrscheinlich des öfteren. Ein Value Investor freut sich immer über höheres Cash, das er neu Investieren kann. Diese stehen im Orderbuch. Andere können schneller reagieren als ich und dann können diese Stops gezielt ausgenutzt werden. Theoretisch kann das sogar die eigene Bank machen.

Man schaue sich mal Blitzcrashs z. Oder sehe ich das falsch? Die Frage ist doch: Wenn ich verkaufen will, warum sollte ich dann einen Stop unter dem aktuellen Kurs setzen, anstatt zum aktuellen Kurs zu verkaufen? Damit lasse ich mir doch nur Gewinn entgehen.

Wenn überhaupt, dann würde es aus meiner Sicht eher Sinn machen, eine Limit-Verkaufsorder über dem aktuellen Kurs zu setzen. Beim zweiten Kommentar diese Bezeichnung dann gar nicht mehr benutzt. Da ich kein Spekulant bin, nutze ich solche Werkzeuge so selten, dass ich bis dahin schon wieder den Namen vergessen habe ; Trailing Stop: Stopps sind für Value-Investoren Nonsens — ich wiederhole ganz bewusst meine Aussage.

So etwas brauche ich als Value-Investor nicht, es ist für mich nicht einmal ein sinvvolles Instrument. Entweder, die Fakten für mein Investment haben sich verändert z.

Ohne Stopp-Loss, ohne Trailing-Stopp, ich verkaufe. Weil sich die Aussichten für mein Investment dauerhaft verschlechtert haben und die positiven Annahmen, die mich beim Kauf überzeugten, nicht mehr eintreffen bzw. Dann verkaufe ich nicht, weil der Kurs für mich als Value-Investor nicht ma0geblich ist, sondern der Wert des Unternehmens. Nur, wenn der faire Wert und der Kurs zu sehr auseinanderdriften, handele ich. Liegt er deutlich drunter, kaufe ich.

Liegt er deutlich drüber, verkaufe ich. Ansonsten interessieren mich die Kursveränderungen nicht, weil die Schwankungen für meine langfristige Anlage nicht relevant sind. Über die Frage, wie man den fairen Wert ermittelt, gibt es verschiedene Ansichten.

Graham setzt auf die Bewertung nach der Vergangenheit, Buffett seit Charlie Munger ihn beeiflusst hat auf die Zukunft. Daher kauft Buffett selten reinrassig unterbewertete Unternehmen, sondern solche, deren Bewertung durch zukünftige Gewinne sinken wird. Klassische Graham-Anhänger werden selten bei Buffetts Investments fündig werden. Aber das ist ein anderes Thema…. Übrigens gefällt mir dein Blog auch sehr gut und ist nun auf Probe in meine Wochenendlektüre aufgenommen!

In dem Thread wurde eigentlich alles gesagt. Dieser negative Trend hat am Bewertung Das Rating "Bewertung" gibt an, ob ein Titel zu einem relativ hohen oder günstigen Preis gehandelt wird, wobei von seinem Ertragspotenzial ausgegangen wird. Es gibt fünf Ratings, die von stark unterbewertet "Pfeil stark aufwärts" bis zu stark überbewertet "Pfeil stark abwärts" reichen.

Mittelfristiger Markttrend Der "Mittelfristige Markttrend" zeigt den gegenwärtigen Trend, der positiv "Pfeil stark aufwärts" oder negativ "Pfeil stark abwärts" sein kann. Langfristiges Wachstum Es handelt sich — als Prozentsatz ausgedrückt — um die durchschnittliche geschätzte jährliche Steigerungsrate der zukünftigen Erträge des Unternehmens, in der Regel für die nächsten zwei bis drei Jahre.

Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis Anzahl der Analysen 40 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 40 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben. Risikoanalyse Risiko Gesamt Risiko Gesamt: Die Kursentwicklung von Aktien ist grundsätzlich mit hohen Risiken behaftet und kann starken Schwankungen unterliegen — bis hin zu einem Totalverlust.

Aufgrund des historischen Verhaltens werden hier die Aktien in verschiedene Risikostufen eingeteilt. Diese Risikostufen verstehen sich ausschliesslich als relativer historischer Vergleichswert zu anderen Aktien. Es gibt drei verschiedene Risikoratings: Beide Risikowerte liegen unterhalb des Referenzwertes. Mindestens ein Risikowert liegt oberhalb des Referenzwertes, aber keiner der beiden Werte übersteigt den Durchschnitt um mehr als eine Standardabweichung. Mindestens ein Risikowert liegt um mehr als die Standardabweichung über dem Referenzwert.

Berücksichtigt werden ausschliesslich Phasen mit sich abwärts bewegenden Märkten während der letzten 52 Wochen. Je höher der Faktor ist, desto stärker waren bisher die Verluste bei negativen Börsenphasen.

Bei dieser rein quantitativen Analyse sind die Gründe für Kursabschläge nicht relevant. Erleidet eine Aktie einen absoluten Kursrückgang, während Ihr Referenzindex steigt, so belastet etwas Unternehmensspezifisches den Aktienkurs, daher der Name. Je höher der Faktor ist, umso empfindlicher hat die Aktie auf Bad News reagiert. Ein niedriger Faktor weist hingegen darauf hin, dass in der Vergangenheit wenig nervös auf Negatives zum Unternehmen reagiert wurde.

Beta Hohe Anfälligkeit vs. May warnt vor Unwägbarkeiten bei Nein zu Brexit-Deal Sie glauben, der Kurs von "Netflix" wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern?

Test von Stiftung Warentest / Finanztest

Ich orientiere mich da in erster Linie an der Rendite Gier!!

Closed On:

Im nächsten Beitrag dieser Serie wird es um unseren Erzrivalen gehen, der uns bei der Rentenplanung mit volatilen Anlagen die Show vermasseln will:

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