Ein paar wahllose Bosheiten zum Jahresende:

Liste deutscher Redewendungen

Vorbemerkung.

John Updike: Über Kunst Schriften – Mit John Updike die Kunst neu entdecken! John Updike hat nicht nur fast 30 Romane geschrieben, sondern auch zahlreiche Essays, die von Kierkegaard, Hemingway, dem Golfspiel oder»Zehn einschneidenden Momenten in der Geschichte der amerikanischen Libido«handeln. Die Liste deutscher Redewendungen führt vor allem Wortlaut, Bedeutung und Herkunft deutscher Redewendungen auf, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die nicht mehr in der ursprünglichen Weise verwendet werden.

216 Fragen - 2 Stunden Zeit

Eine Multimedia-Story von Marcus Krämer mehr Woher kommt die exzessive Gewalt? Von Annette Langer mehr Acht von zehn Ägypterinnen sind beschnitten. Doch die blutige Tradition ist fest in den Köpfen der Menschen verankert.

Sie sind beide gleich alt, haben Familie und dieselben Ziele. Einblicke ins Leben zweier Männer, die zeigen, woran eine ganze Gesellschaft krankt. In Flensburg hatte man irgendwann die Schnauze voll.

Fünf Jahre ist der Zensus nun her, die Volkszählung eines neuen Typs, die die Stadt schockartig sieben Prozent ihrer Einwohner kostete. Fünf Jahre, und immer noch hat sich nichts geändert: Und daran, dass niemanden zu stören scheint, dass die offiziellen deutschen Bevölkerungszahlen seit dem Zensus vielleicht unwahr sind, falsch gezählt und verzerrt.

Von Björn Schwentker mehr Ein Hamburger nimmt eine syrische Flüchtlingsfamilie in seiner Doppelhaushälfte auf - und wird auch von sich selbst überrascht. Hier erzählen beide Seiten, wie sie die vier gemeinsamen Monate erlebt haben. Ein College will das ändern, indem es Analphabeten zu Solartechnikern ausbildet. Auf Landkarten verschwiegen, für Fremde gesperrt: Die estnische Stadt Sillamäe existierte nicht - offiziell. Denn der streng geheime Ostseeort war ein Zentrum der sowjetischen Atomindustrie.

Wie sah das Leben dort aus? Von Alexandra Frank und Maria Feck mehr Sie ist 84 Jahre alt und arbeitet noch immer an sechs Tagen in der Woche: Was hat es gekostet? Billstedt gilt als Hamburger Problemviertel. Zwei Jungs haben es mit Basketball und Hip-Hop nach oben geschafft. Jetzt ermutigen sie hier andere. Sonnig, erholsam - und nachhaltig: Die Nordseeinsel Juist will vormachen, wie umwelt- und sozialverträglicher Tourismus aussieht.

Die Reichen bringen ihre Sorgen mit zum Strand, die Armen lassen sie daheim - so sagt man in Brasilien. Von Jule Lutteroth mehr Ein Bandscheibenvorfall mit 21 drohte seine Karriere zu beenden, inzwischen ist Marc Zwiebler wieder Deutschlands bester Badminton-Spieler.

In Rio hofft er auf eine Medaille. Das muss nicht so bleiben. Unser Olympomat findet die Sportart, in der auch Sie Edelmetall gewinnen können. Er gab sich dabei Namen, die seine Bewunderung für Amokläufer widerspiegeln. Die Ukraine ist das korrupteste Land Europas. Sie kämpfen gegen Gier, Willkür und Sabotage. Wir haben das geändert.

Ein Rentner in München kann sich den Besuch im Biergarten nicht mehr leisten. Eine Familie mit vier Kindern fürchtet den sozialen Abstieg. Eine Aachenerin gilt als arm, sieht sich aber nicht so. Armut in Deutschland hat viele Facetten. Manche waren noch Kinder, und doch wurden sie von ihren Eltern allein auf eine lebensgefährliche Reise geschickt. Von Susanne Koelbl mehr Schon ihr Schulweg führte durch die "Grüne Hölle": Jetzt moderiert sie die berühmteste Autosendung der Welt.

Von Christoph Stockburger mehr Die finnische Stadt Seinäjoki hat Übergewicht bei Kindern erfolgreich bekämpft. Der Ruf von Biolebensmitteln ist ramponiert. Aber ist das nachhaltiger? Der NPD droht ein Verbot. In der Hauptverhandlung in Karlsruhe wird es auch darum gehen, wie die Rechtsextremen ihre politischen Gegner verfolgen. Ihr Tagebuch beginnt dort, wo das von Anne Frank endete: Schmerzhaft präzise beschrieb Klaartje de Zwarte-Walvisch ihr Martyrium - von der Verhaftung bis zum Vernichtungslager.

Von Katja Iken mehr Wie leben Menschen mit Asperger-Autismus? Die Schlacht um Verdun war ein beispielloses Gemetzel. Hier schildern Zeitzeugen die Apokalypse des Stellungskriegs. Seltene Filmaufnahmen dokumentieren das Grauen. Verdun, die längste Schlacht der Welt, begann vor Jahren.

Dabei war klar, dass dieses Inferno keinen Sieger haben konnte. Was haben wir gelernt? Texte und Filme von Alexander Kluge mehr Doch Forscher erkennen erstaunliche Änderungen in der Landschaft, die zeigen: Ursache ist eine Revolution im Küstenschutz. Der Krieg stürzt die Ukraine in eine schreckliche Krise.

Rentner verarmen, junge Menschen verlieren ihre Heimat und Mütter beweinen ihre Söhne. Drei Frauen, drei Schicksale. Wildschweine verursachen Tausende Verkehrsunfälle, richten gigantische Schäden in der Landwirtschaft an. In Italien wird nun diskutiert, ob man die Plagegeister mit Pulver und Blei dezimieren darf. Von Hans-Jürgen Schlamp, Toskana mehr Die Türkei soll Flüchtlinge an der Weiterreise nach Europa hindern. Präsident Erdogan lässt deshalb die Grenze zum Bürgerkriegsland Syrien abriegeln.

Was bedeutet die Abschottung für die Hilfesuchenden? Die Millionärspaläste in New York werden immer teurer - und immer öfter kaufen sich ausländische Finanziers in die Luxuswolkenkratzer ein. Jedes dritte Apartment steht mindestens zehn Monate im Jahr leer. Von Marc Pitzke, New York mehr Für mindestens 15,4 Millionen Deutsche über 60 ist das Internet tatsächlich Neuland. Sie verbinden es eher mit Angst und Sorge. Bis vor Kurzem gehörte meine Mutter dazu - jetzt wird sie digitalisiert.

Von Frank Patalong mehr Was steckt wirklich hinter Pegida? Aus welchen Milieus kommen sie? Er schrieb Brief um Brief - ohne Erfolg: Doch die USA wollten nur wenige jüdische Flüchtlinge aufnehmen. Wahlkampf in den USA: Kennen Sie Zoltan Istvan? Unterwegs mit dem ungewöhnlichsten Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten. Von Veit Medick mehr In Städten der Südosttürkei tobt ein erbitterter Häuserkampf zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen Kämpfern.

Tausende sind auf der Flucht. Eine Reportage aus der Kampfzone von Hasnain Kazim mehr Dieser Maxime folgte der Jahrhundertdirigent auch in der Musik. Erinnerungen von Alexander Kluge mehr Europa ist von der Flüchtlings- und Finanzkrise zerrissen, die Stimmung ist denkbar schlecht. Was bleibt eigentlich noch vom Gemeinschaftsprojekt? Der Ölpreis ist so niedrig wie seit elf Jahren nicht - dabei ist die Welt nach wie vor süchtig nach dem schwarzen Gold. Eine Visual Story von Alexander Epp mehr Die "Endurance"-Expedition wurde legendär, er rettete alle Männer.

Ein Segler- und Bergsteiger-Team folgt nun seiner Route. Ein Logbuch von Tina Uebel mehr Sie haben uns geprägt, fasziniert, unterhalten und provoziert: Es ist der perfekteste Vermarktungskreislauf, den Hollywood je geschaffen hat. Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung.

Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre - und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind. Dabei zeigt sich gerade in Bayern, wie wenig das Gezeter mit der Wirklichkeit zu tun hat: Die Helfer arbeiten dort so professionell wie in keinem anderen Bundesland. Auf Facebook verbreiten sich Gerüchte, ein Mob verprügelt drei Syrer, Politikerbüros werden angegriffen: Seit Wochen gedeiht in Magdeburg ein Klima, das rechte Schläger ermutigt.

Einst reichte ein Stück Kreide, später kam ein wenig Schokolade dazu. Doch mittlerweile kann man für Adventskalender geschmeidige 45 Euro ausgeben. Wir haben uns das Bohei um die Vorweihnachtszeit mal näher angesehen. In weiten Teilen Deutschlands ist in den vergangenen Tagen der erste Schnee gefallen. War das ein früher oder später Wintereinbruch? Finden Sie es mit unseren Grafiken heraus. Die Strompreise steigen bald wieder.

Wer jetzt den Verbrauch reduziert, kann Hunderte Euro sparen und schützt zudem das Klima. Kalaschnikows, Revolver, Handgranaten - Terroristen können sich offenbar beliebig viele Waffen beschaffen. Woher kommt die Ausrüstung? Die Lager liegen mitten in Europa. Wer waren die Massenmörder von Paris? Über die Terroristen sind inzwischen viele Details bekannt.

Wer mordete wann und wo - und wie radikalisierten sich die Täter? Die Terrorattacken in Paris haben die Welt erschüttert - und verändert. Besuch auf der spektakulären Baustelle. Etwas vorlaut, von rascher Auffassungsgabe, immer charmant. Sein Tod erschüttert die Deutschen, die erst in seinen letzten Lebensjahren erkannten, was sie an dem Altkanzler hatten.

Von Hans-Jürgen Schlamp mehr In dem Konflikt gerät jetzt Alexis Tsipras unter Druck. Von Giorgos Christides mehr Alles ist vernetzt, von der Heizung bis zur Lampe, von der Wohnungstür bis zur Waage. Das schafft Komfort, aber auch eine Menge Daten.

Und manchmal kommt die Wohnung durcheinander. Von Judith Horchert und Christian Stöcker mehr In kurzen Clips berichteten sie von Flüchtlingen, Helfern und besorgten Bürgern. Protokoll einer lebensgefährlichen Reise. Aufgezeichnet von Maximilian Popp und Charlotte Schmitz mehr Ellie Goulding stürzt sich in ihrer Freizeit von Gebäuden und läuft Halbmarathon.

Sie würde gern mal eine Superheldin spielen, dabei rettet sie gerade mit ihrer Musik den Pop aus der Belanglosigkeit. Treffen mit einer furchtlosen Frau. Ein Interview von Gesa Mayr mehr Es ist das wohl teuerste Kammerspiel der Welt: Trotz der lustlosen Actionszenen. Von Andreas Borcholte mehr Träume platzen, Karrieren beginnen: Wer seine Jugend an einer der besten Ballettschulen der Welt verbringt, muss leidensfähig sein - und ein Ziel haben.

Ein Besuch in Berlin-Prenzlauer Berg. Statt auf der Leinwand feiert das Kindersoldaten-Drama online Premiere. Von Oliver Kaever und Hannah Pilarczyk mehr Lüchow, eine idyllische Kleinstadt in Niedersachsen. Proteste, Hass, Panik blieben aus. Was läuft hier anders als woanders? Von Benjamin Piel, Lüchow mehr Zwei kranke Kinder, ein ärztlicher Befund: In Fachkreisen ist die Diagnose umstritten - doch Lea, 15, und Malte, 11, sind so erschöpft, dass sie sich aufgeben.

Wie kann so etwas passieren? Von Nike Laurenz mehr Auch Kunststudenten arbeiten hart - nur woran? Wie sieht das aus? Stimmen Sie ab, über welche der kreativen Gemälde Sie mehr erfahren wollen. Von Kristin Haug und Jens Ressing mehr Hier erzählt der Ehemann und Vater, wie die unheilbare Nervenkrankheit immer mehr Raum in seinem Leben einnimmt. Wie sie die Familie, seine Selbstständigkeit und seine Zukunftspläne verändert.

Von Anna-Lena Roth mehr Acht Planeten, fünf Zwergplaneten, mindestens Monde, mehr als eine halbe Million bekannte Asteroiden, und dazu um die Kometen - das Sonnensystem ist voller, als Sie glauben. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine kosmische Reise. Und bitte schalten Sie den Ton an! Er ist einer der besten Hochtrapez-Saxophonisten der Republik.

Zugleich Experte für Bodenhaftung. Einer der letzten authentischen Dadaisten. Morde und Folter sind an der Tagesordnung. Nur eine Gruppe erhebt sich gegen die Fanatiker: Im libyschen Darna ist dieses Horrorszenario Realität. Farrah Schennib berichtet im Tagebuch vom Überleben unter Islamisten. Wie schnell konsolidiert sich ein Land nach einem Krieg? Egon Bahr, der kluge Sicherheitspolitiker, fand selbst auf solche Fragen die richtigen Antworten.

Drei Gedanken und vier Filme von Alexander Kluge. Der Verlust hat Syngelakis' Leben geprägt. David Bowie, dessen Kunstsammlung am I want to sound like that looks! Strenge und Souveränität in seinen Formen und Farben.

Es geht hier um existenziell notwendige Suche nach tiefer Wahrhaftigkeit, nach tiefer Schönheit. Lebensjahr so viel erreicht hat wie Francis Bacon. Spannend, was seine Porträtmodelle erzählen. Er kennt sich in bildtheoretisch-philosophischen Fragen exzellent aus, transzendiert diese jedoch, weil er — wie der Künstler — hauptsächlich am Sehen interessiert ist. Und doch ist die Zeiteinteilung im Künstlerleben von Frank Auerbach erstaunlich.

Seit Jahrzehnten nimmt der Londoner Maler seine Arbeit morgens in aller Frühe um sieben Uhr auf und beendet sie abends gegen neun; so hält er es ziemlich genau Tage im Jahr.

Der in Berlin geborene Maler hat sich nie von irgendeiner Spektakelkultur vereinnahmen oder gar vorschreiben lassen, wie moderne Kunst auszusehen habe. Da sich eine an spontanem Erfolg orientierte zeitgenössische Kunst heute auf allen Ebenen des kulturellen, medialen und ökonomischen Lebens ausbreitet, tritt nur umso deutlicher vor Augen, wie konsequent Auerbach in den Dutzenden, manchmal Hunderten Sitzungen für ein einziges Bildnis seine eigenen Kriterien von künst- lerischer Ökonomie entwickelt und über eine lange Laufbahn hinweg behauptet hat.

Einfach lüften lassen sich deren Geheimnisse nicht, sind die richtigen Fragen aufschlussreicher als einfache Antworten. Geburtstag Frank Auerbachs in diesem Jahr ist eine neue, umfangreiche Monografie über den Maler von dem Basler Kunstwissenschaftler Invar-Torre Hollaus erschienen, die in das umfassende Werk des Künstlers in einer differenzierten, ausführlichen Analyse einführt und es in den Kontext seiner Zeit, der sogenannten Londoner Schule aus ganz individuell figurativ arbeitenden Künstlerkollegen einordnet — und auch in die künstlerischen Ausdrucksformen des In ausführlichen Interviewteilen nähert sich der Biograf an den Künstler an und seine Art der Selbstbefragung, die mit der Kunstbefragung einher geht.

Sind die Bilder von Henri Matisse veraltet, nur weil sie vor Jahrzehnten gemalt worden sind? Wenige würden hierauf mit Ja antworten. Ist eine Studie, welche die Werke von Matisse analysiert und über unbestreitbare Qualitäten verfügt, veraltet, nur weil sie vor bald 65 Jahren erschienen ist? Manche würden dies vermuten. Es gibt Vermutungen, die falsch sind. Das zeigt — in vorliegender Anthologie — John Elderfield.

Er hat das Opus von Alfred H. His Art and His Public von neu gelesen. Diese Doppelbegabung erweist sich — auf heute noch begeisternde Weise — auch in seinem Matisse-Buch. Vorliegende Publikation stellt 16 Klassiker der Kunstgeschichte aus den letzten hundert Jahren vor. Renommierte Kunsthistoriker, internationale Koryphäen ihres Faches, behandeln je eines der Werke.

Sie gehen auf Genese und Kontext der Studien und auf die Vita ihrer jeweiligen Verfasser ein, geben aber auch der Frage Raum, ob der besprochene Klassiker heute noch Interesse beanspruchen darf. Richard Verdi etwa erinnert an die epochale — im deutschen Sprachraum fast unbekannte — Studie von Roger Fry: A Study of His Development von Critical Essays ein.

Geschichte muss, das ist ein Gemeinplatz, periodisch neu betrachtet werden. Das gilt auch für die Klassiker eines Faches. Manch Altes ist — manchmal zu Recht — vergangen. Doch gibt es auch Perlen, welche einer beglückenden Neuentdeckung harren. Diese Anthologie weist hier den Weg! Er hat zahlreiche Bücher über französische wie britische Kunst veröffentlicht. Auch er hat zahlreiche Bücher publiziert. Nie mehr wird man in einem Gespräch über Kunst den Mund halten müssen. Nein, man wird sogar mit Anekdoten auftrumpfen können.

Vier Maler zogen aus, um dieselbe Landschaft zu malen. Er erklärt dessen Unterscheidung zwischen Kitsch und Avantgarde zur Leitidee des heute gängigen Kunstgeschmacks.

Jahrhundert prägend waren, werden vorgestellt, bspw. Und so anschaulich leuchten diese Meilensteine auf, dass man Lust bekommt, noch einmal Kunstgeschichte zu studieren. Er soll eine Medaille zu Ehren von Henri Matisse — entwerfen. Zum ersten Mal weltweit vereinigen wir in der hier angezeigten Publikation diese Werke.

Kein Fachartikel, keine Ausstellung hat das je getan. Welch erstaunliche Begegnung muss das damals gewesen sein! Zwei Künstler, die zu den bedeutendsten Zeichnern des Jahrhunderts gerechnet werden, sitzen einander gegenüber. In Ansatz und Temperament könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Zwei Welten treffen aufeinander. Die Medaille ist nie ausgeführt worden. Geblieben sind diese Zeichnungen, rasche Notate, Zeugnisse einer Begegnung, die vor mehr als sechzig Jahren in der Stille einer Hotelsuite stattfand — einer Begegnung, die noch heute erstaunlich und hoch unwahrscheinlich anmutet.

Todestag von Alberto Giacometti am Gotthard Jedlicka — war Lehrstuhlinhaber für Kunstgeschichte an der Universität Zürich; er war eng mit Alberto Giacometti befreundet und hat oft über ihn publiziert. Was ein Treffen und einige Skizzen doch alles aussagen können! Ein Kleinod, dieses Buch! Zwei Giganten der abendländischen Kunst sind während neun Wochen auf engstem Raum — im sogenannten Gelben Haus in Arles — eingepfercht: Kann das gut gehen? Es ist ein Experiment. Vincent van Gogh — will nicht immerzu allein arbeiten und lädt deshalb Paul Gauguin — zu sich nach Südfrankreich ein.

Beide Künstler arbeiten — von Oktober bis Dezember — eine Weile fieberhaft nebeneinander her, befruchten sich, diskutieren tage- und nächtelang. Am Ende schneidet sich der Niederländer gar ein Stück seines linken Ohres ab, der Franzose reist entsetzt wieder ab. In den wenigen Wochen sind erstaunlich viele Meisterwerke entstanden, manche heute weltberühmt. Alle von ihm erwähnten Werke werden farbig abgebildet. Das Resultat ist ein Kunstkrimi, der sowohl lehrreich wie tief anrührend ist und der — dank der ausgedehnten überlieferten Korrespondenz der beiden Männer — immer auf belegbaren Fakten beruht.

Er ist der Verfasser der viel gerühmten Studien Mann mit blauem Schal. Ein Tagebuch und A Bigger Message: Gespräche mit David Hockney, beide in diesem Verlag erschienen. Er lebt in Cambridge. Detailreich und lebendig schildert er das Zusammenleben der Maler — von Gauguins Ankunft am Morgen des Oktober bis zum Abend des Dezember , als van Gogh sich das linke Ohr abschneidet. Über hundert farbige Abbildungen machen deutlich, wie sich diese Erlebnisse in den Gemälden der beiden Künstler niederschlagen.

Bemerkenswert dabei, wie unterschiedlich van Gogh und Gauguin mit demselben Motiv umgehen. Zitate aus den Briefen, die van Gogh beinahe täglich an seinen Bruder schreibt, finden sich auf fast jeder Seite des Buches.

Erst diese ausgezeichnete Quellenlage hat es Martin Gayford überhaupt möglich gemacht, die neun Wochen in Arles so detailliert zu erzählen. Gauguin wird es allmählich unheimlich im gelben Haus: Er kündigt van Gogh seine Abreise an. Van Goghs Reaktion ist die berühmte Selbstverstümmelung. Doch warum hat er sich ausgerechnet ein Ohr abgeschnitten? Martin Gayford entwickelt dazu eine aufwendige und doch überzeugende Erklärung, die hier nicht gleich verraten sein soll.

Stattdessen die eindringliche Empfehlung, sein Buch zur Hand zu nehmen. Gayford schafft es, einen Sog zu erzeugen, in dem alle diese Elemente ihre maximale Wirkung auf die Leserschaft entfalten. Es ist eine Literatur-, eine Sozial- und vor allem eine Kunstgeschichte des anbrechenden Jahrhunderts, wie sie reine Fachbücher in dieser Anschaulichkeit kaum je bieten.

Und dann ist da noch das Buch selbst: Seiner Protagonisten würdig liegt es fest und schwer in der Hand des Lesers, und jede Berührung mit dem feinen Papier der knapp Seiten gerät zur Zeitreise. Auch die sind da, in Hülle und Fülle, in prächtigen Farben und überzeugender Qualität. So detailliert ausgebreitet ist seine makellos recherchierte Chronik der Ereignisse und Begebenheiten, so umfassend sein Blick sowohl auf die Staffeleien der beiden Künstler als auch in deren Seelen konflikte , dass das Buch in den Händen des Lesers nicht nur zu einer exzellent aufgearbeiteten Dokumentation, sondern auch zu einem reich bebilderten, spannend geschriebenen Kunstkrimi erwächst.

Neun turbulente Wochen in Arles in London interviewt. Das Gespräch wurde am Sonntag, Exzellent recherchiert, spannend geschrieben und reich bebildert. Oktober bis in die Weihnachtszeit. Beides hat seinen Reiz. Wer sich bisher nicht recht für die Kunst der beiden Helden begeistern konnte, wird Sonnenblumen und Landschaftsaufnahmen von nun an mit anderen Augen sehen.

Walloch auf seinem Blog: Pressestimmen zur englischen Originalausgabe: Wer die beiden Protagonisten bewundert, wird an dieser genau recherchierten Studie seine Freude haben. Mit bewunderungswürdiger Klarheit analysiert er ihr Denken, ihre Ängste, ihr Streben, ihre Sorgen und Wunschvorstellungen Kunstgeschichte wird zum Psychodrama.

Ein Vergnügen, durch und durch faszinierend. Auf höchst überzeugende Weise hat Gayford dieses Puzzle zusammengesetzt, weiter werden wir wohl kaum gelangen. So sachkundig wie unterhaltend. Seine Vorlesungen wurden von einer Schülerin transkribiert und in Buchform publiziert. Wir legen hier die erste deutschsprachige Ausgabe, reich illustriert und mit einem informativem Nachwort versehen, vor.

Das Interessante an diesen Vorlesungen ist für uns Heutige der völlig unironische, vitale, ungebrochene Zukunftsglaube, der aus ihnen spricht, ein Optimismus, der selbstgewiss verkündet: Auch du kannst Künstler werden! Auf zu neuen Ufern!

Die Zukunft ist unser! This land is ours! Jetzt wollen auch wir unsere Kunst machen — das Privileg soll nicht länger nur den Europäern gehören.

Robert Henri setzt hier in kunstpädagogische Praxis um, was eine Generation vor ihm die New-England-Transzendentalisten — Ralph Waldo Emerson — und Henry David Thoreau — — an Selbstermächtigungsphilosophie und -theologie vorgedacht haben. Es ist verblüffend, diese Seiten heute zu lesen. Vielleicht wird der eine oder andere Kunststudent gar Gewinn aus ihnen ziehen. Denn es stellt sich die Frage: Geburtstag von Robert Henri am Es zählt zu den erlesensten Werken, die der Philosophie des modernen Menschen in der Malerei Ausdruck verleihen.

Bei uns ist Robert Henri relativ unbekannt und war doch eine so wichtige Persönlichkeit für die Amerikanische Kunst. In diesem Buch beschreibt er die geistige Einstellung und viel Grundsätzliches zur künstlerischen Tätigkeit. Immer wieder habe ich mich angesprochen, ermahnt, und aufgebaut gefühlt. Die deutsche Übersetzung strafft das Original, ist mit biografischen Informationen und Bilderreproduktionen versehen. Die gesamte Aufmachung ist sehr wertig und wunderbar gestaltet und gedruckt.

Distribution rights for this book do not exist for the USA. Leigh Bowery — war der unvergleichlich schrillbunte Star der Londoner Clubszene der er-Jahre, ein Performer, der vor keinen Tabus und keinem Trash haltmachte. Wer war dieser Mann, der auf Bühnen quer durch alle Medien zum Impulsgeber wurde?

Wir sehen Bowery vor allem als Künstler, der — im Unterschied zu traditionellen, mit Pinsel und Leinwand hantierenden Malern — seinen eigenen Körper als Medium und Leinwand benutzte.

Dieser Künstler ist aus unserer Sicht bislang nicht ernst genug genommen worden. Wir widmen ihm deshalb — weltweit als Erste! Ein Primer, eine Entdeckung also — und zugleich ein Meilenstein moderner Kunstgeschichtsschreibung: Werke aus der Sammlung Dakis Joannou , u. Heute arbeitet sie von Wien aus als freischaffende Kuratorin und Autorin und nimmt Lehraufträge im In- und Ausland wahr. Ich bin vollkommen besessen vom menschlichen Körper.

Meine Sachen sollen anders sein. Aber um ehrlich zu sein, ich sehe sie als Kunst. Dieses opulente Fotobuch setzt ihm und seiner farbenprächtigen Wucht ein einzigartiges Denkmal. Als solches zeigt und feiert ihn auch die umfassende und reich bebilderte Monografie von Angela Stief. Das Vermächtnis des begnadeten Selbstinszeniers Leigh Bowery: Leigh Bowery einen Exzentriker zu nennen, wäre eine krasse Verharmlosung.

Der Performancekünstler und Fashiondesigner in eigener Sache gehörte zu den radikalsten Selbstdarstellern der Londoner Clubszene der Achtziger. Vielmehr ist es eine erhellende und höchst unterhaltsame Analyse der Aktualität einer Figur, die immer noch als Zeitgeistgestalt […] missverstanden wird. Der Rest sind grandiose Bilder und Blicke hinter die Fassade. Vielleicht hängt unser Leben von diesem Buch ab.

Henri Michaux — ist einer der bedeutendsten Dichter des französischen Jahrhunderts, er gilt aber auch — durch ein zartes, stilles, halluzinatorisch feines OEuvre — als einer der bedeutendsten bildenden Künstler der europäischen Nachkriegszeit.

Echte Doppelbegabungen — Dichter, die malen, Künstler, die schreiben — sind selten. Michaux war unbestritten eine solche Begabung. Sein Werk wird bis heute gelesen — und in Museen bewundert oder gesammelt.

Genau dies geschieht hier. Michaux erklärt, wie und weshalb er mit dem Zeichnen begonnen hat, was dabei geschieht, und er hat seinem Buch eigene Bilder beigegeben. Diese sind nicht als Illustrationen zum Gesagten zu sehen, sondern gleichen eher farbgestischen Setzungen, welche den Textkörper punktuieren. Den Rhythmus, mit dem sie dies tun, hat der Schriftsteller während der Arbeit an seinem Buch definiert.

Dieses wunderbare, sozusagen doppelt poetische Werk legen wir hier erstmalig in deutscher Übersetzung vor — die ursprüngliche Bild-Text-Rhythmik beibehaltend: Todestag von Henri Michaux am Zum Übersetzer und Nachwortautor: Für Kenner des exzentrischen Klassikers Michaux hat sich eine Lücke geschlossen, für Liebhaber schöner Bücher wartet ein nicht zu versäumender Genuss.

Der vorliegende Band kann gleichermassen als privater Werkstattbericht und als poetischer Essay zu Fragen und Phänomenen künstlerischen Schaffens gelten. Schaffen, Schöpfung — die im Kunstdiskurs weithin obsolet gewordenen Begriffe bewahren bei Michaux ihre ursprüngliche Bedeutung, bleiben gebunden an die Wunschvorstellung, aus nichts — oder jedenfalls aus so wenig wie möglich — komplexe Werke entstehen zu lassen. Poesie erfordert originären Spracheinsatz; er ist, so lautet das Fazit bei Michaux, nur im Gegenzug zur Gebrauchssprache zu erbringen.

Von diesem stetigen Gegenzug ist auch der vorliegende Text deutlich geprägt — seine Inkohärenz und sein partiell delirierender Stil erschweren das Verständnis, doch das so entstehende Defizit wird umso wirkungsvoller von den zahlreich eingestreuten Bildern ausgeglichen. Schriftsteller, die malen oder zeichnen, bildende Künstler, die zeitweise der Literatur verfallen — diese Kombinationen sind gar nicht so ungewöhnlich. Solch eine wundersame Ausnahme war der in Namur, Belgien, geborene Henri Michaux — , ein Jahrhundertschriftsteller und ein Jahrhundermaler zugleich.

Aber manchmal befragte er seine Bilder und sein Schreiben doch staunend selbst, gab dem Drängen nach, und sei es auch nur, um ein Rätsel mit einem Rätsel zu lösen. Es ist nie zu spät, Michaux zu entdecken und sich zu verlieren. Erscheinungen — Wiedererscheinungen gibt Michaux Auskunft darüber, wie er zu seinen Schriften und Bildern findet.

Dieser […] Band ist unter dem Titel Zeichen. Viel detaillierter als in Passagen erklärt er, wie es zu all diesen kaputten Köpfen, diesen verdrehten Strichmännchen, diesen Plasmaausstülpungen gekommen ist. Und das geht automatisch. Wenn er Farbe aufs schwarze Papier setzt, tritt Nacht ein.

Nicht nur solche ausgenblickliche Verwandlung hat Kunst der Dichtung voraus Er drückt wütend Welt in sich ein Lieber Herr Meyer, was für ein schönes Buch!!! Wundervoll, in jeder Hinsicht.

Ich bin richtig glücklich darüber. Auch die Ausstattung und die Qualität von Papier und Abbildungen, es stimmt einfach alles. Wer war Alfred Jarry —? Nach einem wilden Leben verstarb er viel zu jung, Tausend um seine Person sich rankende Geschichten, mythisch überhöhte Anekdoten hinterlassend.

Was aber ist gesichert? Brotchie hat alle wichtigen Archive aufgesucht und er legt zahlreiche neue, bislang unpublizierte Dokumente vor. Der Londoner Autor Alastair Brotchie, der sich selbst der Gilde der Pataphysiker zurechnet, hat die bisher beste und wohl die gültige Biographie seines Vorbilds geschrieben.

Alastair Brotchie, Ein pataphysisches Leben. Wenn der Alltag zu ereignislos wird, empfiehlt es sich, Elke Heidenreichs literarische Fluchtpunkte aufzusuchen: Wenn niemand mehr die Welt versteht, kann es guttun, mal ins Surreale abzutauchen. Ein pataphysisches Leben, Sternstunde für alle Dadaisten, die an der Vernunft längst verzweifeln. Nun liegt das Werk auch auf Deutsch vor — in sorgsamer Übersetzung und bemerkenswert schöner Gestaltung, als grossformatige Broschur in Spaltendruck und mit Illustrationen.

Jahrhundert in Frankreich und die literarischen Phänomene dieser Zeit hervorgetreten ist, setzt mit seiner Biografie über Alfred Jarry in Form und Inhalt neue Standards. Das kiloschwere Buch ist mit Skizzen, Zeichnungen und Fotografien ausgestattet und wirkt ästhetisch ansprechend.

Überhaupt besticht diese Biografie durch Transparenz und Lesbarkeit. Der französische Schriftsteller, passionierte Radfahrer und unerschöpfliche Optimist war eine Figur mit sagenhaftem Einfallsreichtum, die selbst der Fantasie entsprungen scheint.

Dazu gehören auch seine Kontakte zu den zahlreichen Literatur- und Kunstkollegen seiner Zeit, sein Einfluss auf sie und die Nachwelt, der bis heute andauert. So antwortete am Sie hat Format und Umfang des Berliner Telefonbuchs, ist von Yvonne Badal akkurat übersetzt und vom Verlag liebevoll ausgestattet worden, ein wahres Prachtstück und lehrreich obendrein. Diese Biografie lässt keine Wünsche offen. Allein das Bildmaterial nimmt sich schier überwältigend aus.

Jarry, ein Liebhaber aufwendiger Bände, hätte vor Freude in die Luft geballert, denn Brotchies Buch ist grandios bebildert und wunderbar erzählt. Voll von Anekdoten, denen Brotchie seine biografischen Recherchen gegenüberstellt, zeichnet das mit zahlreichen Bildern ausgestattete Buch nicht nur Jarrys kurzes Leben, sondern auch die Frühzeit der Moderne nach.

Er gilt als einer der Urväter der Moderne, doch viel war vor allem im deutschsprachigen Raum über ihn nicht bekannt: Alfred Jarry, der seine Wurzeln im Jahrhundert hatte, dessen Theaterstücke, Romane und anderen Texte die Moderne jedoch weit über seinen Tod im Jahr hinaus bis in die zweite Hälfte des Die liebevoll ausgestattete Biografie von Alastair Brotchie beschäftigt sich ausgiebig mit dem kurzen, von Anekdoten überstrahlten Leben Jarrys und seiner Wirkung bis ins Auf mehr als - mit unzähligen Fotos gespickten - Seiten werden das Werk und das Leben von Alfred Jarry umfassend dargelegt.

Ein Muss für jeden, der sich für die Avantgardegeschichte des Enorme Lebenschronik eines bedeutsamen Künstlers. Das zeigt sehr anschaulich die üppige, amüsante Biografie von Alastair Brotchie. Zum Glück gibt es über deren Begründer diese Wunderkammer-Biografie! Sie ist leider zu lange, um hier zitiert zu werden.

Und pataphysisch erscheint auch der Kontext der Besprechung: Diese werden unter Rubriken abgehandelt wie: Fahrradfahren in der Schweiz atmet - pataphysischen Geist! Malen und so Schreiben wie Jarry liegen so weit nicht auseinander. Und natürlich möchte ich das Buch sobald als möglich lesen!

Ein wunderbares Buch, das ich mir sofort kaufen müsste Es ist ein Geschenk für unsere Kunden! Kunstgeschichte n neu erzählt — von 80 zeitgenössischen Künstlern, die darüber Auskunft geben, welche Künstler früherer Zeiten sie lieben, welche Werke früherer Meister sie nachhaltig inspiriert und in ihrer Arbeit beeinflusst haben.

Er erzählt von so merkwürdigen ja abstrusen Dingen, dass man danach sowohl Fischer als auch Rosso neu wahrnimmt. Und Ed Ruscha geb. Immer wieder gerät man ins Staunen und empfindet das Buch wie ein Kaleidoskop: Blättert man eine Seite um, tun sich neue Einsichten und Zusammenhänge auf.

An einer Stelle sagt Jeremy Deller geb. Das ist das Schöne an diesem vielstimmigen Buch: Jeder Text ist mit Herzblut geschrieben. Grenzen und Distanzen zwischen Generationen, zwischen Räumen und Zeiten werden — weil die Augen von Künstlern es so empfinden — wieder und wieder aufgehoben, von Seite zu Seite macht man Entdeckungen: Der Brite Simon Grant geb.

Daneben ist er Redakteur bei Tate Etc. Er lebt in London. Sie erlaubt, Kunst mit den Augen von Künstlern zu sehen und lässt — selbst im vermeintlich Bekannten — Neues entdecken.

Nicht nur im Werk der Porträtierten, sondern mindestens ebenso in dem der Porträtierenden. Darin zu Stöbern, macht Laune — zumal das Buch auffallend schön gestaltet und reich bebildert ist —, und bringt quasi nebenbei einen enormen Erkenntnisgewinn. Anstatt zu fragen, wer sie beeinflusst habe, ist es eleganter, sie zu einem ausgesuchten Werk das Wort ergreifen zu lassen.

Sie werden dadurch zu Akteuren und Anwälten einer Sache, die ihnen wichtig ist. Aufschlussreich ist das vor allem bei zurückhaltenden Persönlichkeiten wie Tomma Abts. Wie sich die Malerin für eine fast schon psychedelisch anmutende japanische Tierdarstellung auf mehrteiligen Paravents aus der Edo-Zeit begeistern kann, ist erstaunlich lustig: Voller Empathie vermag sie sich in jemanden hineinzuversetzen, der im stark formalisierten Malprozess den Überblick über das verliert, was er eigentlich darstellen wollte.

Spannend ist es zu entdecken, wie arrivierte und junge Talente mit Genies in Kontakt treten, sie konterkarieren, ihnen bewusst und unbewusst artifiziell Reverenz erweisen. Im Spiegel der Referenz entstand eine Anthologie, die, trotzdem sie keineswegs Wert auf Vollständigkeit erheben, viel Unbekanntes ans Tageslicht hievt.

So wird mancher vor Jahrhunderten Verstorbener zum aktuellen Zeitgenossen.

Meine Ehe mit einem Scientologen

Krieg, Untier, was denn?

Closed On:

Das ist inzwischen ohne Worte peinlich. Mein Exfreund lauerte mir an meinem Arbeitsplatz immer wieder auf.

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